Monet, Warhol, Taeuber-Arp, Sherman, Picasso, Gertsch oder Tinguely: Das Kunsthaus Zürich zeigt Werke von bekannten Künstler:innen, die viele mit dem Museum verbinden – und Arbeiten, die vielleicht weniger vertraut sind. Die Ausstellung bringt ausgewählte Werke der Sammlung in einen Dialog und lädt dazu ein, Ikonen aus neuen Blickwinkeln zu sehen, überraschende Verbindungen zu entdecken und die Vielfalt der Sammlung auf konzentrierte Weise zu erleben.

Claude Monet, Le Bassin aux nymphéas avec iris, 1914/1922, Kunsthaus Zürich, Geschenk Emil G. Bührle, 1952

Vertraute Werke, neue Perspektiven

Tickets

CHF 24.–/17.–* inkl. Zutritt zur gesamten Sammlung.
*Reduzierter Tarif

Mitgliedschaft

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Die Wasserlilien von Claude Monet, die Suppendose von Andy Warhol, Arnold Böcklins predigender Antonius, Francis Bacons Triptychon oder Franz Gertschs «Franz und Luciano»: «Ikonen. Ausgewählte Werke der Sammlung» bringt einige der bekanntesten Werke des Kunsthaus Zürich zusammen. Im Chipperfield-Bau zeigt das Kunsthaus auf rund 800 m² ausgewählte Highlights von Kunstschaffenden wie Albert Anker, Heidi Bucher, Ferdinand Hodler, Marlow Moss, Pablo Picasso, Auguste Rodin, Cindy Sherman, Sophie Taeuber-Arp und weiteren Positionen. Bekannte Werke treten dabei in neue Beziehungen zueinander und eröffnen ungewohnte Sichtweisen auf die Sammlung.

Entstanden zwischen 1622 und 1998, begegnen sich Gemälde, Skulpturen und Grafiken aus unterschiedlichen Zeiten in chronologischen und transhistorischen Werkgruppen. So treffen etwa Werke von Claude Monet auf Ferdinand Hodler, Paul Gauguin und Pierre Bonnard, während eine monumentale Maschinen-Skulptur von Jean Tinguely mit einem Gemälde von H. R. Giger kombiniert wird. Kuratiert von Maja Wismer, lädt die Ausstellung dazu ein, vertraute Ikonen anders zu sehen, überraschende Zusammenhänge zu entdecken und der Sammlung in ihrer Vielfalt neu zu begegnen. Ergänzt wird die Präsentation durch persönliche Perspektiven: Bekannte und weniger bekannte Zürcherinnen und Zürcher haben jeweils ein Werk aus der Sammlung ausgewählt und erzählen, weshalb es sie besonders berührt oder begleitet. Ihre Texte eröffnen individuelle Zugänge zu den Werken und zeigen, wie unterschiedlich Kunst erlebt werden kann.

Die Ausstellung wurde grosszügig von einer Zürcher Kulturstiftung unterstützt.

Francis Bacon, Three Studies of the Male Back. Triptych, 1970, Kunsthaus Zürich, Vereinigung Zürcher Kunstfreunde, 1982 © 2026, ProLitteris, Zurich

«Viele unserer Highlights sind stets willkommene Gäste in den internationalen Museen und Metropolen. Vor allem aber sind diese Werke im Kunsthaus Zürich zu Hause.»

– Maja Wismer, Leiterin Sammlung & Forschung

Galerie

Picasso, Grand nu, 1964
Pablo Picasso, Grand nu, 1964, Kunsthaus Zürich, 1969, © 2026, ProLitteris, Zurich
chagall
Marc Chagall, Les Amoureux en gris, 1956–1960, Kunsthaus Zürich, Geschenk Vava Chagall, 1973 © 2026, ProLitteris, Zurich
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Vincent van Gogh, La Maison du Père Pilon, 1890, Privatbesitz © 2026, ProLitteris, Zurich
Mondrian
Piet Mondrian, Komposition mit Rot, Blau und Gelb, 1930
Stunde Null Taeuber Arp Kunsthaus Zürich
Sophie Taeuber-Arp, Douze Espaces à plans, bandes angulaires et pavés de cercles, 1939, Kunsthaus Zürich, Geschenk Hans Arp, 1958
Gertsch, Franz und Luciano, 1973
Franz Gertsch, Franz und Luciano, 1973, Kunsthaus Zürich, 1977 © 2026, ProLitteris, Zurich
fuessli-titan
Johann Heinrich Füssli, Titania liebkost Zettel mit dem Eselskopf, 1793-1794, Kunsthaus Zürich, Vereinigung Zürcher Kunstfreunde, 1941
Kirchner_Ernst-Ludwig__1950_0010__R_@124
Ernst Ludwig Kirchner, Sertigtal, 1922, Kunsthaus Zürich, 1950
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Auguste Rodin, Jean d’Aire (étude de nu pour les Bourgeois de Calais), 1887, Kunsthaus Zürich, Dauerleihgabe des Kantons Zürich, 1949, Die Restaurierung wurde unterstützt durch die Bank of America Art Conservation Project
hodler-baum
Ferdinand Hodler, Baum am Brienzersee vom Bödeli aus, um 1906, Kunsthaus Zürich, Schenkung aus Privatbesitz, 2023
roederstein-verlobten
Ottilie Wilhelmine Roederstein, Die Verlobten, 1897, Kunsthaus Zürich, 1897
Bonnard_Pierre__2260__R_@994
Pierre Bonnard, Signac et ses amis en barque, um 1924, Kunsthaus Zürich, 1932
Chirico_Muse
Giorgio de Chirico, Le muse inquietanti, 1918, Kunsthaus Zürich, Privatsammlung © 2026, ProLitteris, Zurich

Abb. oben: Andy Warhol, Big Torn Campbell’s Soup Can (Vegetable Beef), 1962, Kunsthaus Zürich, 1975 © 2026, ProLitteris, Zurich