Zwischen Mythologie und Popkultur
Die Malerei wird immer wieder für tot erklärt, ist aber quicklebendig. Nisaba, die mesopotamische Göttin der Schrift, des Wissens und des Geschichtenerzählens, ist Namensgeberin dieser Ausstellung über die Malerei der Gegenwart. Inspiriert von Mythologie, Literatur, Film, sozialen Medien und Popkultur entstehen fast 35 Gemälde eigens für die Schau. Sie zeigen, wie Kunstschaffende aus der Schweiz, Europa, den USA und dem Globalen Süden heute ihre eigenen Bildwelten, neue allegorische Bildsprachen und Geschichten entwickeln – für eine Welt, in der unentwegt Bilder zirkulieren und gemeinsame Symbolsysteme individuellen Bedeutungen weichen. Mit Soufiane Ababri, Michael Armitage, Omar Ba, Sabian Baumann, Cornel Brudascu, Nicole Eisenman, Hamishi Farah, Jill Mulleady, Valentin Rilliet, Cinga Samson, Selma Selman, Mounira Al Solh, Salman Toor u. a. Die Ausstellungsarchitektur wird vom renommierten Design- und Architekturstudio Formafantasma entwickelt.
Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Moderna Museet, Stockholm.
Unterstützt von der Truus und Gerrit van Riemsdijk Stiftung und der UNIQA Kunstversicherung Schweiz.